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Zahlreiche Gläubige nahmen an der Weihe der früheren Notkirche von Herz Jesu Mitte 1951 teil. Das Gebäude war als Provisorium konzipiert und dient heute als Pfarrsaal. |
Ingolstadt (peh) Die Renovierung des Pfarrsaals von
Herz Jesu, der früheren Notkirche der Gemeinde, bildete für Erich Wild den
Anlass, sich eingehend mit der Geschichte der Pfarrei zu befassen, "Damals
besaß ich zwei Aktenordner mit Dokumenten und Fotos", erzählt der
KAB-Vorsitzende von Herz Jesu im Stadtteil Haunwöhr. Seitdem sind 13 Jahre
vergangen, und die Zahl der Ordner ist mittlerweile auf fünf angewachsen. Darin
sind eine Menge von DK-Artikeln, alten Pfarrbriefen und kirchlichen Akten
chronologisch fein säuberlich abgeheftet. Eine ganze Reihe von Fotos
illustriert darüber hinaus die Geschichte der Pfarrei, über deren Ursprünge
Wild in unermüdlicher Kleinarbeit zahlreiche interessante Details zu Tage
fördern konnte. Seine Ergebnisse will er zum 50-jährigen Bestehen der Pfarrei
veröffentlichen.
Obwohl dieses Jubiläum erst Ende 2003 ansteht, reichen die ersten Anstrengungen
noch in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück. Damals wuchs die
"Siedlung", das Gebiet zwischen Spitalhof und Schrobenhausener
Straße, ständig an. Doch konnte erst 1949 von der Kirchen Stiftung St. Anton
ein passendes Grundstück am Brunnenreuther Weg erworben werden.
Eigentlich harte die neue Kirche dem Hl. Konrad geweiht werden sollen. Dass
dieser Plan fallen gelassen wurde, lag nicht zuletzt an dem Geschwisterpaar
Sebastian und Maria Witty aus Haunwöhr. Sie wollten dem Orden der
Herz-Jesu-Missionare ihren Bauernhof überlassen. Damit verbunden war der
Wunsch, dort ein Kloster zu errichten und zeitlebens von den Missionaren
versorgt zu werden. Der Orden stimmte den Plänen zu und wollte auf dem Gelände
der jetzigen Geflügelschlachterei Schönacher mit dem Bau beginnen. Doch der
damalige Eichstätter Bischof Joseph Schröffer überzeugte die Patres, lieber
die geplante Pfarrei zu übernehmen, die deswegen auch den Namen Herz Jesu
trägt.
Deren Gründung war nicht ganz einfach. Zwar stimmte die Kirchenverwaltung von
St. Anton Mitte 1950 zu, einen Teil der Gemeinde auszugliedern und dort
zunächst eine Kuratie und später eine neue Pfarrkirchen-Stiftung zu errichten.
Doch der Aufsichtsbehörde erschien das Gebiet, in dem damals viele Flüchtlinge
und ausgebombte Menschen in Baracken wohnten, zu klein. Daher wurde beschlossen,
Herz Jesu nicht am damaligen Stadtrand enden zu lassen. sondern über die
Schrobenhausener Straße hinaus zu gehen und die Kirchenstiftung Haunwöhr mit
aufzunehmen, die damals zu Hundszell gehörte. Mit Wirkung vom l. Januar 1951
konnte schließlich die neue Tochterkirchengemeinde gebildet werden, die gut ein
Jahr später den Status einer eigenen Pfarrpfründestiftung erhielt. Erst nach
längeren Verhandlungen mit dem Vatikan wurde Herz Jesu im November 1953
schließlich eine eigene Pfarrei.
Mit dem Bau einer Kirche, die von Anfang an als Notkirche konzipiert war, begann
die Pfarrei Mitte 1950. Bis zu 500 Personen sollten darin Platz finden. Pater
Josef Schmid von den Herz-Jesu-Missionaren, erster Pfarrer der Gemeinde, hatte
seine liebe Mühe, das Geld dafür zu sammeln. Doch konnte schließlich Bischof
Schröffer im Juli 1951 die Notkirche einweihen.
Das Provisorium hatte über zehn Jahre Bestand, erwies sich wegen der rasch
wachsenden Bevölkerung aber als zu klein. Nach zweijähriger Bauzeit konnte die
heutige Herz-Jesu-Kirche Mitte 1963 eingeweiht werden.
(Donau Kurier vom 11.01.2001)
Kontakt: Erich Wild
Gar nicht so still begann die "stade Zeit" in der
Pfarrkirche von Herz Jesu: Mit "neuen Liedern" und mitreißenden
Rhythmen verkündete der Gospelchor der Pfarrei "die frohe Botschaft"
von der Ankunft Jesu und sorgte damit nicht nur für einen besinnlichen, sondern
auch beschwingten Start in den Advent. Obwohl dies ihr erstes öffentliches
Konzert war, konnten die "Hearts of Freedom" dabei mit einem
erstaunlich routinierten Auftritt begeistern. Hier zeigte sich, dass der
Laienchor schon seit fast zwei Jahren viel Erfahrung bei Hochzeiten und
ähnlichen Anlässen sammelt und sich regelmäßig zu intensiven Proben trifft.
Es lohnt sich! Die etwa 40 jungen und dynamisch biegsamen Stimmen artikulierten
sauber, intonieren weitgehend sicher und fügen sich zu einem recht homogenen
und angenehmen Gesamtklang, der den weit gespannten Raum der Herz-Jesu-Kirche
gut ausfüllt. Eine von Saxofon und Piano dominierte Begleitband gibt den mal
rockigen, mal jazzigen Rhythmus vor, aber auch a capella bringt der Chor unter
der sicheren Leitung von Michael Neufanger die federnden Rhythmen der Songs gut
rüber.
Für Abwechslung sorgen Lieder aus der englischen und keltischen
Tradition: Der Gospelchor ist keineswegs eindimensional auf Amerika zentriert.
So waren neben "Go tell it on the mountain" und "I'm gonna
sing" auch "Amazing Grace" und "An Irish Blessing" zu
hören. Auch die reizvoll differenzierten Arrangements mit ihren wechselnden
Besetzungen ließen keinerlei Monotonie aufkommen.
(Donau Kurier vom 06.12.2000)
Ein besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Bergmesse am Sonntag 29.Oktober bei der Kampenwand. Etwa 100 Pfarreiangehörige machten sich auf den Weg, zunächst mit dem Bus nach Aschau, dann mit der Seilbahn nach oben. Um etwa 10.30 Uhr feierten wir vor dem KAB-Kreuz in luftiger Höhe einen Gottesdienst, den unsere Herz Jesu Bläser musikalisch gestalteten. Anschließend blieb genug Zeit den Gipfel zu erstürmen und die wunderschöne Natur zu genießen. Gemeinsame Erlebnisse sind eben schön, vor allem fördern sie den Gemeinschaftssinn in unserer Pfarrei.
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Pfarrer
Stephan Neufanger zelebrierte den Gottesdienst, gestalten von den Herz
Jesu Bläsern |
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(von Pfarrer Stephan Neufanger)
- in diesem Sinn hat die Pfarrei heuer zu einem "Ersten bayerischen Herbstfest" eingeladen.. Mit Bier vom Faß, Schweinshax´n und Hendl´n bereitete diese Veranstaltung
fast 150 Besuchern im Pfarrsaal Herz Jesu bayrisches Vergnügen pur. Die
Jugendblaskapelle Zuchering sorgte dazu mit ihrer Blasmusik für die richtige
Stimmung. Die Theatergruppe des Frauenkreises klärte mit ihren Sketschen über
bayerische Gepflogenheiten auf, insbesondere über den bewundernswerten
Haunwöhrer Kartoffelanbau.
Mit den außerordentlich guten Erträge dieses Abends (über 2000.- DM) können
nun endlich auch noch ausstehende Rechnungen der renovierten Marienkapelle
beglichen werden.
Herzliches Vergelt´s Gott allen die da waren, die mitgeholfen
und mitgefeiert haben.
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(von Pfarrer Stephan Neufanger)
Ab dem 01.10.2000 bieten wir die Gottesdienstordnung unserer
Pfarrei zum Download auf unser Homepage und zusätzlich in
einem Abo-Service an.
Die Gottesdienstordnung erscheint regelmäßig alle zwei Wochen und informiert
sowohl über die aktuellen Gottesdienstzeiten, als auch über aktuelle
Veranstaltungen.
Direkt nach Erscheinen wird die GDO dann zum Download
als PDF-Datei bereitgestellt.
Die Abonnent erhalten sie automatisch per E-Mail zugesandt.
Damit Sie sich bereits ein Bild von diesem Angebot machen können, steht die aktuelle Gottesdienstordnung bereits zum Download bereit. Zum Lesen dieser Datei benötigen Sie den Acorbat Reader, den sie auf der Homepage von Adobe kostenlos herunterladen können.
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(von Sebastian Wild)
Am 01.06.2000 fand in Herz Jesu die feierliche Firmspendung statt. Zum ersten Mal seit Bestehen der Pfarrei wurden nur Jugendliche aus unserer Pfarrei gefirmt. In den vergangen Jahren wurde die Firmung im jährliche Wechsel zusammen mit unserer Nachbargemeinde St. Anton gehalten. Aufgrund der in beiden Pfarreien gestiegenen Zahl von Firmlingen entschied man sich in diesem Jahr für zwei getrennte Firmungen.
Bischof Dr. Walter Mixa spendete im Rahmen des Festgottesdienstes zu Christ Himmelfahrt 85 Jugendlichen das Sakrament der Firmung. Der festliche Gottesdienst bot Dr. Mixa die Gelegenheit bei der Spendung des Sakraments zu jedem der Firmlinge einige persönliche Worte zu sprechen.
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Bischof Walter Mixa (2. v. links) und Pfarrer Stephan Neufanger (2. v. rechts) zelebrierten den Festgottesdienst |
Bischof Walter Mixa bei der Firmspende |
(von Sebastian Wild)